Die Geschichte der E-Zigarette

1963  Das Konzept der E-Zigarette erfand Herbert A. Gilbert 1963. Dieses Konzept wurde niemals produziert. Die Idee war eine rauch- und tabakfreie Zigarette.

 

„Mein Wunsch war es eine Alternative zur Plage Tabakzigarette zu bieten. Jetzt wo der E-Zigarettenmarkt explodiert, ersteht mein Traum von einer Welt mit mehr E-Zigaretten, die meinem Patent ähneln wieder auf. Ich glaube deshalb, dass meine Partnerschaft mit der Human Health Organisation jedes Jahr Millionen von Menschen vor Krebs und anderen Krankheiten, die auf Tabak zurückzuführen sind retten kann, genau wie ich von Anfang an gehofft hatte.“ – Herbert A. Gilbert

Das Patent

1979 wurde die Idee von Phil Ray, einem Computerpionier, aufgenommen. Er entwickelte mit seinem Arzt Norman Jacobson ein nicht elektrische Variante der E-Zigarette. Diese sollte nur nikotionhaltige Flüssigkeit verdampfen. Leider war sie für Verbraucher keine Alternative zur Zigarette. Aus dieser Zeit stammt das Wort „vape“.

In den 1990 wurde von Reynolds ein anderes System erfunden . Diese Produkt ist die „Heat-Not-Burn“ Zigarette Eclipse. Sie wurde bis Juli 2015 vertrieben.

 

 

 

 

 

 

 

1998 wurde von einem großen amerikanischen Tabakkonzern die Erlaubnis bei der FDA(Link) beantragt eine Version der E-Zigarette auf den Markt zu bringen. Diese wurde mit der Begründung abgelehnt, dass es sich nicht um eine anerkanntes Mittel zur Medikamentenabgabe handele.

Die e-Zigarette wie wir sie heute kennen, erfand 2003 der chinesische Apotheker Lik Hon. Mit nur einem Jahr Entwicklungszeit schafft er, was Herbert A. Gilbert und andere begonnen hatten. Seine Idee war nikotinhaltige Flüssigkeit zur Verneblung zu bringen. Er benutze schon Propylenglykol als Trägersubstanz für das Nikotin. Seine erstes Modell basierte auf Ultraschall, was sich auf dem Markt aber nicht durchsetzte.

2004 wurde die erste serienreife E-Zigarette auf den chinesischen Markt veröffentlicht.

Der weltweite Export begann zwischen 2005 und 2006.

Er entwickelte die E-Zigarette weiter in dem er auf Widerstandswärme setzte.

Diese spätere Version wird seit 2005 weltweit verkauft. Da das Patent für die weiterentwickelte E-Zigarette aber erst 2007 erlassen wurde, wurde sie vielfach kopiert.

Kundenkritiken bewirkten eine ständige Weiterentwicklung seit 2007.

Zwischen 2006 und 2007 erfanden die britischen Unternehmer Umer und Tariq Scheik den Cartomizer, der zum Clearomizer weiterentwickelt wurde. Dieses Prinzip ist bis heute in E-Zigaretten vorhanden. Es ist das Prinzip, dass der Verdampfer und das Liquiddepot in einem sind und auf einen Akkuträger aufgesetzt wird, der die Energie liefert.

Eine Weiterentwicklung des Cartomizer ist der Clearomizer. Dieser hat einen durchsichtigen Tank um den Füllstand des Liquids zu sehen.

Auch immer mehr Verbraucher fingen an zu experimentieren und weiter zu entwickeln. Das Modding war geboren. Es ging darum durch Austausch einzelner Komponenten leistungsfähigere E-Zigaretten zu bauen. Viele Foren waren maßgeblich an den den Weiterentwicklungen beteiligt.

2008 wurde durch die Firma Joyetech erst die Joye 510 gefolgt von der Ego-T auf den Markt gebracht. Dies waren die ersten E-Zigaretten, die nicht einer Zigarette nachempfunden wurde. Hier erstand auch die De-Facto-Standardisierung des 510 Gewindes.

Später folgten dann austauschbare Coils und regelbare Akkuträger mit variabler Spannung.

Erst seit 2012 versuchen große Tabakkonzerne in den wachsenden Markt mit einzusteigen, Es wurden mehrere bestehende R Firmen aufgekauft. allerdings ohne die bestehenden Patente zu beanspruchen.

Daraus entstand die Heat-Not-Burn Produkte wie die IQOS (= I quit ordinary smoking).

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Zigarette

www.innocigs.com/blog/geschichte-e-zigarette-seit-1963

 Beate Muhly-Steinmüller im Auftrag des BVRA

Die Geschichte der E-Zigarette
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