Die Gegner der E-Zigarette

BVRA - Die Gegner der E-Zigarette

Pharmalobby, Gesundheitsorganisationen und Politik

Sieht man die Werbetafeln und schaut in die Kioske und Tankstellen, könnte man den Eindruck bekommen, dass der Markt von den großen Tabakkonzernen bestimmt wird. Die haben die Entwicklung aber eigentlich verschlafen und versuchen nun auf den bereits fahrenden Zug aufzuspringen. Alle großen Tabakkonzerne haben inzwischen eigene Produkte auf dem Markt. Sie behaupten aber nach wie vor nur einen geringen Teil des Gesamtmarktes.

Tatsächlich sind es die exponentiell größeren, weltweit operierenden Pharmakonzerne, die der Entwicklung neuer Möglichkeiten des Nikotinkonsums und der Tobacco Harm Reduction ablehnend gegenüberstehen.

Alleine der Markt der Nikotinersatztherapien (Nikotin-Pflaster, Kaugummis, Sprays, etc.) verspricht derzeit einen geschätzten Gewinn von etwa 25 Milliarden US-Dollar. Die Zuwachszahlen sind enorm. Darüber hinaus verdient Pfizer mit seinem Psychopharmakon gegen die Tabaksucht Champix inzwischen doppelt so viel wie mit Viagra. Diese stehen in direkter Konkurrenz zu den E-Zigaretten.

Und diese Konzerne investieren sehr viel Geld für die Lobbyarbeit. Beispielsweise spendet der Pharmariese Johnson & Johnson mehrere hundert Millionen Dollar jährlich an Lobbyverbände. In Deutschland gibt es unter anderem den Wissenschaftlichen Arbeitskreis Tabakentwöhnung WAT, der über eine Agentur verdeckt von dem Pharmariesen Novartis gegründet wurde. Und es gibt das Aktionsbündnis Nichtrauchen ABNR, in dem wiederum Ärzteverbände zusammengeschlossen sind. Inzwischen wurde öffentlich, dass das ANBR erhebliche Spenden von Pfizer angenommen hat.

Denn eines ist sicher: Nikotinersatzprodukte verkauft man an Raucher, nicht an Nichtraucher. Die Pharmaindustrie und ihre Lobbyorganisationen haben kein Interesse, die Raucherzahlen tatsächlich zu senken. Die Aktienkurse sind wichtiger.

Die Gegner der E-Zigarette
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